- Ort:
- Festivalzentrum im Haus der Kulturen der Welt (HKW)
- Datum:
- –
- Veranstalter:
- Berlin Science Week
Vom 1. bis 10. November bietet die Berlin Science Week erneut die Gelegenheit, die vielfältige Forschungslandschaft der Brain City Berlin hautnah zu entdecken.
Vom 1. bis 10. November lädt die Berlin Science Week wieder dazu ein, die Forschungslandschaft der Brain City Berlin aus der Nähe kennenzulernen. Unter dem Motto „In Touch“ stellt das Festival in rund 300 Veranstaltungen an mehr als 120 Orten die persönliche Seite der Wissenschaft in den Mittelpunkt: Wie berührt Forschung unseren Alltag? Wie verbindet sie Menschen miteinander? Zentraler Treffpunkt für Begegnungen, Diskussionen und Veranstaltungen ist das Festivalzentrum im Haus der Kulturen der Welt (HKW).
Nach den letztjährigen Themen „Common Ground“ und „Beyond Now“ rückt die Berlin Science Week in diesem Jahr den Menschen in den Fokus. Was bedeutet Wissenschaft für mich persönlich? Wie verändert sie mein Leben? Das Programm erzählt von den Forschenden selbst: von ihren Beweggründen und Geschichten, von Momenten des Staunens und des Scheiterns. „Wissenschaft ist etwas zutiefst Menschliches“, sagt Festivalleiter Dr. Christian Rauch. „Angetrieben von Neugier, Kreativität und Leidenschaft prägt die Arbeit von Forscherinnen und Forschern unser aller Denken, Fühlen und Handeln.“
Sieben Event Tracks gliedern das Programm, jeder ein eigener Berührungspunkt zwischen Forschung und Alltag: „Vertrauen & Verantwortung“, „Infrastruktur des Alltags“, „Lernen & Arbeiten“, „Körper & Geist“, „Planetare Fragen“, „Grenzen des Wissens“ sowie „Erfahren & Erleben“. Mehr als 230 Organisationen gestalten das Festival mit, rund zwei Drittel davon aus Berlin.
Festivalzentrum im HKW: drei Tage, ein Ort
Vom 6. bis zum 8. November kommen im HKW rund 100 Veranstaltungen und 25 Ausstellende unter einem Dach zusammen: Live-Talks, Workshops, Filmvorführungen, Performances und Ausstellungsstände. Der Eintritt ist frei, benötigt wird lediglich der kostenlose 3-Tages-Festivalzentrum-Pass, erhältlich unter berlinscienceweek.com.
Wer sich für die großen Fragen der Physik interessiert, kann am 6. November um 15:30 Uhr den Gesprächen von Physik-Nobelpreisträger Brian Schmidt und dem Teilchenphysiker Harry Cliff (CERN und Universität Cambridge) folgen. Wie Materialforschung helfen kann, Krankheiten früher zu erkennen und den Körper zu heilen, zeigt die Bioingenieurin Molly Stevens (Imperial College London und Universität Oxford) in der Queen’s Lecture am 4. November ab 17 Uhr. Am Abend des 6. November widmet sich die HKW-Reihe „Fertile Void“ der Quantenwissenschaft und fragt, wie sie mit Ritualen, Kosmologien und Materialien verwoben ist.
An der „Inspiration Stage“ präsentieren am 7. und 8. November 32 junge Forschende aus aller Welt in jeweils zwölf Minuten Wissenschaft, die gerade erst entsteht: von der Gewinnung von Trinkwasser aus der Luft bis zu den Risiken, wenn KI zur Schnittstelle unseres Wissens wird.
Zum ersten Mal gibt es im Festivalzentrum auch ein eigenes Programm für Kinder ab vier Jahren, etwa die Raumfahrt-Show des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 8. November. Wer es abends unterhaltsam mag, ist am 7. November um 21:30 Uhr bei „Queens of Science“ richtig: Vier Drag-Queens, die selbst forschen, verbinden Comedy, Choreografie und Wissenschaft zu einer Show.
Wissenschaft in der ganzen Stadt
Parallel dazu laufen vom 1. bis zum 10. November rund 200 Veranstaltungen an über 120 Orten in ganz Berlin. Drei Viertel davon sind kostenlos und viele davon barrierefrei. Ein paar Highlights: Am 2. November zeigen Forschende des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung gemeinsam mit einem Winzer im 360-Grad-Fulldome des Zeiss-Großplanetariums, wie das Projekt RESET nach Wegen sucht, CO₂ dauerhaft als Kalkstein zu binden. Am 3. November diskutieren Fachleute und betroffene Familien in den DRK Kliniken Berlin Westend, wie genomische Tests das Neugeborenenscreening verändern könnten. Und am 5. November geht es in der Französischen Botschaft um die Frage, wem der Weltraum gehört, wenn Zehntausende neue Satelliten in den Orbit gelangen.
Neu ist „Wissen zwischen Büchern“: Gemeinsam mit con gressa und dem Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins bringt die Berlin Science Week Forschung in 33 Stadtteilbibliotheken von Spandau bis Marzahn. 14 Forschungspartner stellen dort ihre Arbeit vor, vom Quiz zum Sonnensystem bis zur Diskussion über altersfreundliche Städte, kostenlos und ohne Anmeldung.
Gut zu wissen
Die Berlin Science Week wird von der gemeinnützigen Falling Walls Foundation veranstaltet und von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege gefördert. Festivalpartner sind das Haus der Kulturen der Welt und Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie. Die meisten Veranstaltungen sind kostenlos, für einige ist eine Anmeldung erforderlich, da die Plätze begrenzt sind.
Sie möchten Ihre Forschung einem breiteren Publikum vorstellen? Werden Sie Brain City Ambassador und präsentieren Sie sich mit einem persönlichen Porträt auf der Website und in den sozialen Medien von Brain City Berlin. " "BERLIN SCIENCE WEEK | Berlin Science Week