• Dr. Rodrigo Pérez-García

    Dr. Rodrigo Pérez-García | Polyhedra.eu

Brain City Berlin-Botschafter Dr. Rodrigo Pérez-García ist Nanotechnologieberater und Mitbegründer der Plattform Polyhedra.eu. Er engagiert er sich für Projekte, die Kunst und Wissenschaft verbinden. Darüber hinaus ist er am Potsdamer Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung tätig. Seine Arbeit ebenso wie seine Interessen sind ausgesprochen interdisziplinär ausgerichtet.    

„Berlin hat alles: Geschichte, Kultur, Stil, Spaß, Unterhaltung, gutes Essen, Traditionen, Wissenschaft und Kreativität. Und als ob das noch nicht genug wäre: Postkartenlandschaften an jeder Ecke.“ Dr. Rodrigo Pérez-García wurde in Spanien geboren. Genauer, in der kastilischen Provinz Leon. Nach Berlin kam er ganz bewusst: „Als Wissenschaftler bin ich einige Zeit lang herumgezogen. Aber nach meinem Master of Science wollte ich in eine Hauptstadt mit kreativer Atmosphäre und exzellenten wissenschaftlichen Einrichtungen.“ Was Rodrigo Pérez-García sofort für die Brain City begeisterte, war die internationale Mentalität Berlins. Auch die Interdisziplinarität der hiesigen Wissenschaftslandschaft faszinierte und motivierte ihn: „Die Verknüpfung von Kunst, Wissenschaft und Geisteswissenschaften ist ein sehr effektiver Weg, um aktuellen Themen zu begegnen –  etwa den Herausforderungen, welche die Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Gesellschaft auf den Weg geben.“

Berlins Universitäten sind exzellent. Zusammen mit Potsdam bietet die Brain City einen fruchtbaren Boden für neue Ideen. Berlin ist die perfekte Stadt – für erfahrene High Potentials ebenso wie für Nachwuchstalente, die das Geschäftsleben in der transdisziplinären Zukunft bestimmen werden.

Neben seiner Forschungstätigkeit am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam, wo Rodrigo Pérez-García u.a.im Kontext nanotechnologischer Projekte berät und Fördermittelanträge für Initiativen der Europäischen Kommission evaluiert und schreibt, ist der junge Wissenschaftler auch in der Start-up-Szene aktiv. So ist er einer der Mitbegründer der in Berlin und Rom verankerten Plattform Polyhedra.eu. „Polyhedra verknüpft transdisziplinäre Debatten und Schöpfungen, die aus dem Bedürfnis heraus entstanden sind, einen Punkt der Verbindung zu identifizieren. Eine Schnittstelle, von der aus sich eine Vielzahl von Perspektiven darauf richtet, wissenschaftliche und künstlerische Entwicklungen unserer Gegenwart zu beleuchten und zu erforschen. Wir vertiefen uns in kulturelle Fragmente und versuchen, künstlerisch-wissenschaftliche Bereiche zu verweben und sich gegenseitig befruchten zu lassen, indem wir zu Begegnungen und Dialogen anregen und diese fördern“, erläutert Rodrigo Pérez-García. Die Zielsetzung von Polyhedra.eu: „innovative, von Neugier getriebene Forschung und Wissen zu fördern“.

Die hohen Erwartungen Rodrigo Pérez-Garcías an die ArtSci-Community in Berlin erfüllten sich schnell. „Die künstlerische Szene hier ist sehr aktiv und sie greift häufig soziale Themen auf, die meinem Ethos entsprechen. Es gibt auch einige sehr interessante Berliner Initiativen, die sich mit Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft beschäftigen, wie beispielsweise das Art Laboratory Berlin, die Schering Stiftung, das STATE Studio oder das Museum für Naturkunde Berlin“, sagt Rodrigo Pérez-García und ergänzt: „Für die Max-Planck-Stiftung hat Polyhedra das Artist-in-Residence-Programm ‚Knowledge Link through Art & Science’ (KLAS) konzipiert und kuratiert. Aktuell strukturieren wir KLAS als ‚disruptives Forschungsunternehmen’ neu und verbinden dabei verschiedene Institute und Initiativen mit weltweit führenden Akteuren aus dem Bereich Kunst und Wissenschaft."

Voller Pläne ist Rodrigo Pérez-Garcías auch für die Zukunft. Er möchte einen transdisziplinären Agroforst-Spielgrund in der Nähe von Berlin und Potsdam schaffen, der offen sein soll für die umliegenden Gemeinden. „Es geht mir darum, wichtige Veränderungsprozesse anzuregen, um die SDGs der Vereinten Nationen im Rahmen der kommenden Noetischen Wende anzupacken.“

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